Welche Optionen sind gegeben, um polnische Pflegekräfte legal in Deutschland zu beschäftigen?

a) Entsendung

Die polnischen Pflegekräfte sind bei einem Unternehmen in Polen angestellt und werden in Deutschland, im Rahmen des Entsendeverfahren, eingesetzt. Sozialabgaben und Steuern werden vom Arbeitgeber der Pflegekraft im Heimatland abgeführt. Der Nachweis für die Legalität des Arbeitseinsatzes ist die A1-Bescheinigung. Die A1-Bescheinigung muss für jeden einzelnen Arbeitseinsatz, für jede einzelne Arbeitskraft, von der zuständigen Sozialversicherungsbehörde ZUS, im Heimatland der Pflegekraft, ausgestellt werden. Die Ausstellung der A1-Bescheinigung dauert im Regelfall ca. 3 Wochen, im Einzelfall auch mal deutlich länger.

Der Kunde muss sich bei dieser Variante um nichts kümmern, Steuern und Sozialabgaben werden vom Arbeitgeber der polnischen Pflegekräfte abgeführt.

Prosenior bietet diese Variante an, kooperiert mit mehreren osteuropäischen Unternehmen, die entsprechend lizensiert für dieses Verfahren sind.

polnische Pflegerin
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b) Selbständigkeit

Die Pflegekraft arbeitet auf selbstständiger Basis. Die Gründung des Unternehmens kann im Heimatland oder in Deutschland erfolgen. Für Selbstständige gilt der gesetzliche Mindestlohn nicht, ebenso gibt es weder Arbeitszeitbegrenzungen noch Pausenregelungen. Selbstständige unterliegen in Deutschland nicht der Sozialversicherungspflicht. Die selbstständige Pflegekraft stellt dem Kunden eine Rechnung aus, ist eigenverantwortlich für die Abführung von Steuern. Der Kunde ist der Auftraggeber.

Um rechtlich nicht auf die schlechte Seite zu geraten, zu vermeiden, dass die deutschen Behörden diese Variante als Scheinselbstständigkeit definieren, sind einige Parameter einzuhalten, z.B. mehr als ein Auftraggeber pro Jahr, Auftragsaquise, u.v.m..

c) Anstellung

Die Pflegekraft aus Polen/ der Slowakei kann auch direkt von der Familie angestellt werden; die Familie ist somit der Arbeitgeber. Die Familie ist verantwortlich für das Abführen der Lohnsteuer, sowie der Sozialversicherungsbeiträge. Zu bedenken ist ferner, dass die Betreuungskraft sowohl Anspruch auf mindestens 24 Tage Urlaub im Jahr hat, wie auch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

Nähere Informationen zu dieser Variante erhalten Sie von der Bundesanstalt für Arbeit.

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